Teneriffa ist wie die anderen Kanaren vulkanischen Ursprungs. Die
letzten Vulkanausbrüche auf der Insel gab es 1798 und 1909. Wenn man sich in der von großen Hotels und Massentourismus
beherrschten südlichen Region der Insel befindet, dann sollte man
nicht glauben, dass nicht weit entfernt eine fantastische, intakte
Naturlandschaft vorzufinden ist. Sie lässt beim Naturliebhaber keine
Wünsche offen. Tiefe Täler, Vulkanlandschaften und nicht zuletzt der
mit 3718 m höchste Berg Spaniens, der Pico del Teide machen einen
Teneriffa-Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis. Neben den
Berglandschaften im Zentrum der Insel, den Las Canadas, gibt es noch
zwei weitere Bergmassive, das Teno Gebirge im Nordwesten, sowie das
Anaga Gebirge im Norden der Insel.
Die Lofoten sind Inseln im Hohen Norden vor der Küste Norwegens. Sie haben eine bunte Geschichte und üben auf Individualtouristen eine große
Faszination aus. Mit seinen vierzehnhundert Einwohnern bildet
Stamsund den Hauptort des Archipels. Obwohl die umliegenden Fischgründe
noch immer reich an Fisch sind, ist die Fischindustrie
nicht mehr so bedeutend wie früher. Für den Großteil der Bevölkerung
bietet der Tourismus eine lukrative Alternative zu der traditionellen
Fischerei vergangener Tage.
Die fünf Hauptinseln der Lofoten verfügen
über eine perfekte Infrastruktur und sind durch Brücken und Tunnel
miteinander verbunden. Das kleine Dorf Nusfjord liegt vor einer
atemberaubenden Bergkulisse. Dank seiner einzigartigen Lage erinnert es
mehr an einen Ort im Gebirge als an ein Fischerdorf. Am Ende des
Lofoten Highways an der Südspitze der Insel Moskenesoy liegt ein
malerisches Dörfchen. Seine Gebäude aus roten Ziegelsteinen stehen im
Kontrast zur Umgebung, die hauptsächlich aus grauem Fels besteht.
Touristen kommen wegen der beiden Museen in diesem Ort: dem
Stockfischmuseum und dem norwegischen Fischereimuseum.